17.07.2014

CfP: 2. Fachtagung u. 15. Workshop des NTF

Zum vierzehnten Mal veranstaltet das Netzwerk Terrorismusforschung seinen Workshop, der zum zweiten Mal mit einer Fachtagung verbunden ist. Ersteres gibt vor allem NachwuchswissenschaftlerInnen Gelegenheit, die sich unanbhänging von der disziplinären Ausrichtung mit Terrorismus und politischer Gewalt wissenschaftlich befassen, ihre Projekte oder Ideen vorzustellen. Die Fachtagung wiederum präsentiert namenhafte Experten auf dem Feld der Terrorismusforschung und -bekämpfung mit Vorträgen und Diskussionen.

Besonderheit der 2. Fachtagung und des gekoppelten 15. Workshops ist die enge Kooperation des NTF e.V. mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), was neben der Inter- oder Transdiziplinarität des Netzwerks auch das Interesse an der Verknüpfung von Theorie und (hier besonders: polizeilichen) Praxis betont. Entsprechend ist das Schwerpunktthema "Aktuelle Dimensionen der Terrorismusforschung: Entwicklungsformen und Grenzbereiche von Terrorismus und anderen Kriminalitätsphänomenen". Natürlich aber können wie sonst auch für den Workshop abweichende Vortragsthemenvorschläge eingereicht werden.

Die Veranstaltung, die neben dem BDK auch von der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet wird, findet vom 15. bis 17. Okt. 2014 in Wesseling bei Köln statt. Für den Workshop am 16. u. 17. sucht das NTF noch Beiträge, die Deadline dafür ist der 31. August.

Den gesamten Call for Paper finden Sie im Folgenden und HIER als PDF direkt von der Website des NTF.



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Call for Papers

2. Fachtagung und 15. Workshop von Netzwerk Terrorismusforschung (NTF) und Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)


Schwerpunktthema:
Aktuelle Dimensionen der Terrorismusforschung: Entwicklungsformen und Grenzbereiche von Terrorismus und anderen Kriminalitätsphänomenen

Ort und Zeit:
Die 2. Fachtagung und der 15. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung finden in enger Kooperation mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter und der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 15. bis 17. Oktober 2014 in Wesseling bei Köln statt.

Für den 16. und 17. Oktober werden hiermit Workshop-Beiträge gesucht.
 

Zum Thema:
Terrorismus ist weder ein neues, noch ein statisches Phänomen. Im Gegenteil: Terrorismus und Extremismus befinden sich in stetigem, teilweise rasantem Wandel, was Begriffsbestimmungen und Grenzziehungen nicht immer leicht macht. Werden die gängigen Definitionen dem gegenwärtigen Stand und der absehbaren Entwicklung überhaupt noch gerecht? Welche Rolle spielen beispielsweise Organisierte Kriminalität und Kriegsverbrechen? Wo gibt es Symbiosen mit anderen Deliktsfeldern? Gibt es Sonderfälle von Terrorismus, die sich den bisherigen Definitionen und Grenzen entziehen? Und was bedeutet dies alles für Wissenschaft, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auf nationaler und internationaler Ebene?

Die Fachtagung und der Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung bieten die Möglichkeit, auf gewohnt disziplinübergreifender Ebene die Veränderungen von Terrorismus und seine Verbindungen mit anderen Kriminalitätsphänomenen auszuloten. Zur Betonung und Vertiefung der Transdisziplinarität findet die Veranstaltung zusammen mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter und mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung statt.

Dabei ist der Workshop (16. und 17. Oktober) natürlich wie immer nicht nur auf den genannten Themenbereich beschränkt, sondern soll auch Raum für andere terrorismusbezogene Vorträge und Diskussionen bieten. Insbesondere Promovierende laden wir ein, ihre Projekte in diesem Rahmen vorzustellen.

Beiträge und Deadline:
Die Beiträge sollten einem Vortrag von ca. 30 Minuten Länge entsprechen. Im Anschluss ist jeweils eine Diskussion von maximal 30 Minuten Länge vorgesehen. Abstracts (ca. 500 Wörter) senden Sie bitte bis zum 31. August 2014 an stephan.humer(at)netzwerk-terrorismusforschung.org

Eine Tagungsteilnahme ohne eigenen Vortrag ist möglich, jedoch nicht kostenlos. Über die voraussichtlichen Kosten und die Buchungsbedingungen werden Sie zeitnah sowohl auf der Website des NTF als auch auf der Website des BDK informiert. Das Programm und weitere Informationen zum Workshop werden Anfang September bekanntgegeben.

Zum Netzwerk Terrorismusforschung:
Das Netzwerk Terrorismusforschung e.V. ist ein Zusammenschluss von knapp 500 WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen, die sich mit Fragen und Problemen des Themenbereichs Terrorismus und Terrorismusbekämpfung befassen. Es soll Kontakte schaffen und als Forum dienen für Ideen- und Informationsaustausch, zur Vorstellung von Projekten sowie deren gemeinsamer Initiierung, Planung und Realisierung. Das zentrale Werkzeug ist neben der Website und dem Mailverteiler der halbjährlich stattfindende Workshop sowie die seit 2013 in dessen Rahmen stattfindende Fachtagung. Hier können laufende wie abgeschlossene Arbeiten sowie Projekte präsentiert und diskutiert werden. Das Netzwerk Terrorismusforschung steht darüber hinaus Interessierten aus Medien, Verwaltung und Politik offen und bei Anfragen – z.B. für den Kontakt zu Experten bei spezifischen Fragen – zur Verfügung.

Kontakt:

Dr. Stephan G. Humer
Netzwerk Terrorismusforschung e.V.
stephan.humer(at)netzwerk-terrorismusforschung.org

http://www.netzwerk-terrorismusforschung.org


17.06.2014

TIPP: Buch zum NSU-Fall von Stefan Aust und Dirk Laabs



Man kann von Stefan Austs Der Baader-Meinhof-Komplex halten, was man will – das 1985 erstmals aufgelegte Buch fungiert als ein, wenn nicht gar als das Standardwerk zur RAF und ihrer Geschichte, zumindest, was die erste und zweite Generation anbelangt. Nun hat Ex-Spiegel-Chefredakteur Aust zusammen mit Dirk Laabs, Journalist und TV-Dokumentarist (u.a. DIE FREMDEN IM PARADIES - WARUM GOTTESKRIEGER TÖTEN; diesen Film von 2006 können Sie sich HIER auf Vimeo ansehen) ein Buch zum selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) der mutmaßlichen Täter Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe veröffentlicht. Heimatschutz – Der Staat und die Mordserie der NSU ist nicht das erste zu dem Thema, momentan mit über 800 Seiten wohl aber das umfangreichste.

Auf FAZ.NET hat Nils Minkmar das Buch besprochen und lobt es nicht zuletzt für die gebotenen Einblicke in die Gemengelage der verschiedenen Geheimdienste, die sich mit dem Rechtsextremismus und den Morden der NSU befassten oder hätten befassen sollen.

Eine der größten Leistungen dieses Buches ist es, auf die Lücken in der offiziellen Version hinzuweisen, ohne gleich mit neuen Theorien aufzuwarten“, so Minkmar, und:
„[E]s es bleibt eines der anklagenden Rätsel dieser Geschichte, wie drei gesuchte Menschen wohlig in der Republik wohnen, urlauben und feiern können, in einer – dies anschaulich zu machen ist eine der großen Leistungen des Buchs – von Spitzeln nur so durchsetzten Szene, ohne dass jemand davon erfahren konnte, wenn er es denn nur wollte.

Heimatschutz – Der Staat und die Mordserie der NSU ist im Münchner Pantheon Verlag erschienen (ISBN 978-3570552025) und kostet als in der Hardcover-Ausgabe 22,99 €, als Kindle Edition 18.99 €.

Einen weiteren Artikel von Claus Christian Malzahn auf welt.de zu dem Buch, das „trotz seiner Detailgenauigkeit vor allem die ‚unknowns‘“ präsentiert, finden Sie HIER.

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12.06.2014

Tipp: Tagung “Medien – Krieg – Raum” (11.-13.07. in Erlangen)


Vom 11. bis 13. Juli 2014 die Tagung „Medien – Krieg – Raum“ am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Lars Nowak. Die Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten - die entsprechende Facebook-Seite finden Sie HIER.

Zu Inhalt, Rahmen und Programm:

Dass Medien nicht allein der Repräsentation, sondern auch der Führung von Kriegen dienen, ist eine seit geraumer Zeit etablierte medienwissenschaftliche Einsicht. Nur am Rande hat man sich bislang jedoch mit den räumlichen Aspekten dieses internen Zusammenhangs von Krieg und Medien beschäftigt. Hierauf einen systematischen Fokus zu legen, nimmt sich deshalb die Konferenz Medien – Krieg – Raum vor, die anlässlich der aktuellen Jahrestage zum Ersten und Zweiten Weltkrieg von der Juniorprofessur für Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen des dort angesiedelten DFG-Forschungsprojektes Die Wissensräume der ballistischen Photo- und Kinematographie, 1860-1960 ausgerichtet wird.

Die geringe Beachtung, die bisherige Analysen militärischer Medieneinsätze dem spatial turn geschenkt haben, erstaunt umso mehr, als die wechselseitige Abhängigkeit von Krieg und Raum seit Sun Tsu zu den zentralen Themen des militärstrategischen Denkens gehört: Einerseits bildet der Raum insofern einen Gegenstand des Krieges, als militärisches Handeln nicht nur auf die taktische oder strategische Besetzung oder Beherrschung geographischer und sozialer Räume abzielt, sondern diese zugleich durch offensive wie defensive, materielle wie immaterielle Eingriffe massiv verändern kann. Andererseits stellt der Raum eine Bedingung militärischer Konflikte dar, weil jeder Krieg notwendigerweise an irgendeinem Ort ausgetragen werden muss. Zugleich können sich Kriegsschauplätze qualitativ wie quantitativ stark voneinander unterscheiden und dabei das Führen eines Krieges erschweren, erleichtern oder in anderer Weise beeinflussen. Denn ob auf dem Festland, auf der Oberfläche oder in der Tiefe des Meeres, in der Luft oder im Weltraum, ob in Wüsten, Bergen, Urwäldern oder Städten, ob in Außen- oder Innenräumen, ob in aktuellen oder virtuellen Räumen, ob innerhalb eines oder zwischen mehreren Staatsgebieten, ob auf lokaler oder globaler Ebene, ob in gehegten oder entgrenzten Räumen gekämpft wird, spielt eine entscheidende Rolle für den Verlauf und den Ausgang einer militärischen Auseinandersetzung. Auch können Fronten jahrelang an einem Punkt verharren oder sich mit rasanter Geschwindigkeit verschieben. Und schließlich wird das Schlachtfeld als Ort des eigentlichen Kampfgeschehens um Räume ergänzt, die zu diesem in vermittelten Beziehungen stehen, wie etwa die Kaserne, die Rüstungsfabrik oder das militärische Labor.

Die Räume, die Kriege beherbergen und zugleich von ihnen erzeugt werden, stehen aber ebenso in einem Interdependenzverhältnis zu den Medien. Denn zum einen müssen auch diese, wenn von ihnen militärisch Gebrauch gemacht werden soll, in den Räumen des Krieges lokalisiert sein. Dabei können auch die Medien bald an einen Ort gebunden sein, bald ihren Ort wechseln, bald an mehreren Stellen zugleich auftauchen, bald auf ganz bestimmte Lokalisierungen angewiesen sein. Sobald sie aber in einen Kriegsraum eintreten, sind sie stets einer erhöhten Gefahr von Störungen und Zerstörungen ausgesetzt, zu denen im Fall der Telekommunikationsmittel noch das aus der mangelnden räumlichen Begrenzbarkeit resultierende Risiko der Interzeption kommt. Zum anderen sind auch Kriegsräume – auf historisch je unterschiedliche Weise – sozial konstruiert, und zu dieser Konstruktion tragen neben Waffen- und Transporttechniken auch die unterschiedlichsten Medientechnologien bei: Übertragungsmedien verbinden entfernte Punkte und überbrücken damit räumliche Distanzen. Durch ihre steigenden Reichweiten und Geschwindigkeiten haben sie den militärischen Aktionsradius im Laufe der Geschichte immens vergrößert. Und wenn Kriege mittlerweile auch an Orten geführt werden, an denen dies früher nicht möglich war, so ist dies auch der räumlichen Flexibilität optischer und funktechnischer Kommunikationsmedien geschuldet. Speicher- und Beobachtungsmedien, wie Photo- und Kartographie, Teleskopie und Thermographie, Licht- und Schallmessverfahren, Radar und Sonar, erschließen Kriegsräume verschiedener Art und Größe der Wahrnehmung, indem sie ihre zeitlichen Veränderungen mittels Fixierung verräumlichen, bei variierenden Reichweiten Entfernungen und Hindernisse überwinden, Objekte vergrößern und verkleinern oder von der horizontalen in die vertikale Perspektive wechseln. Können auf diese Weise die Positionen, Bewegungen und räumlichen Formen von Objekten bestimmt werden, so sind freilich noch andere spatiale Wirkungen zu beobachten, wenn beispielsweise Karten aufgrund ihrer Distanz und Aufsicht den Raum abflachen, dezentrieren und entleeren oder wenn Radarsysteme eigene virtuelle Grenzen errichten. Computer schließlich werden nicht nur für die Archivierung und Auswertung der von Beobachtungsmedien gelieferten Raumdaten, sondern auch für Simulationen von Schlachtfeldern benutzt, die bald der Ausbildung einzelner Soldaten, bald der Entwicklung globaler Strategien dienen. All dies wird durch räumliche Funktionen und Effekte ergänzt, die mehreren Medientypen gemeinsam sind. Denn so wie beispielsweise eine ganze Reihe von Medien zur räumlichen Lenkung von Waffen herangezogen wird, bilden sowohl Beobachtungs- als auch Übertragungsmedien unterschiedliche Raumstrukturen aus, die in ähnlicher Weise über Schlachtfelder gelegt werden, wie es mit Truppenaufstellungen geschieht – abgesehen davon natürlich, dass am Ende alle medialen Funktionen jener Kontrolle des Raumes zuarbeiten sollen, um die Kriege eigentlich immer geführt werden.

Programm

Freitag, 11. Juli 2014

    14.00 Uhr
    Anmeldung

    14.30 Uhr
    Lars Nowak
    Begrüßung und Einführung

Übertragungstechniken (Moderation: Sven Grampp)

    15.00 Uhr
    Frank Haase (Basel): “So weit das bewaffnete Auge reicht – Über die medientheoretischen Grundlagen antiker Nachrichtentechnik”

    15.50 Uhr
    Florian Sprenger (Lüneburg): “Der Raum des standard – Taktische Körper auf dem mittelalterlichen Schlachtfeld”

    16.40 Uhr
    Kaffeepause

Laborräume (Moderation: Peter Podrez)

    17.00 Uhr
    Nadine Taha (Siegen): “Die Wolkenphotographie im cloud seeding – Zu Räumen militärisch-industrieller Unsicherheit”

    17.50 Uhr
    Lars Nowak (Erlangen/Nürnberg): “Atomkrieg im Reagenzglas – Räumliche Größenordnungen in der ballistischen Photographie”

    20.00 Uhr
    Abendessen

Samstag, 12. Juli 2014

Militärperspektiven (Moderation: Regina Wuzella)

    10.00 Uhr
    Hannah Wiemer (Berlin): “Landschaft lesen – Camouflage und Luftphotographie des Ersten Weltkrieges bei Solomon J. Solomon”

    10.50 Uhr
    Oliver Kann (Erfurt): “Der Stellungskrieg im Kartenbild – Deutsche Kartographie und die Westfront 1914-1918″

    11.40 Uhr
    Boris Michel (Erlangen/Nürnberg): “‘World War II was the best thing that has happened to geography’ – Der Beitrag des ZweitenWeltkrieges zu einer Reformulierung geographischer Raumkonzepte”

    12.30 Uhr
    Mittagessen

Kommunikationsnetze (Moderation: Thomas Nachreiner)

    14.00 Uhr
    Stefan Kaufmann (Freiburg i.Br.): “Network Centric Warfare – Eine neue Form entfesselter Gewalt?”

    14.50 Uhr
    Tobias Nanz (Dresden): “Raumverteidigung – Die Hotline des Kalten Krieges”

    15.40 Uhr
    Stefan Höltgen (Berlin): “Phantome im Netz – Militär und Hacker im Kalten Krieg der Protokolle”

    16.30 Uhr
    Kaffeepause

Luftkriege (Moderation: Kay Kirchmann)

    17.00 Uhr
    Hannah Borisch (Weimar): “Ballon- und Brieftaubenpost, Paris 1870-71″

    17.50 Uhr
    Niels Werber (Siegen/Konstanz): “Drohnen und Luftschiffe – Töten im Nicht-Krieg”

    20.00 Uhr
    Abendessen

Sonntag, 13. Juli 2014

Wellenortungen (Moderation: Lars Nowak)

    10.00 Uhr
    Wolfgang Hagen (Lüneburg): “‘Sunday Soviets’ und ‘Blackett’s Circus’ – Zur Entstehung des Operations Research aus dem Geiste des Radars”

    10.50 Uhr
    Sebastian Vehlken (Lüneburg/Wien): “Operationale Ozeane – Das Sound Surveillance System (SOSUS) und der Anti-Submarine Warfare im Kalten Krieg”

    11.40 Uhr
    Kaffeepause

Computereinsätze (Moderation: Christoph Ernst)

    12.00 Uhr
    Stephan Günzel (Berlin): “Trained to Kill – Mit den Augen des Freundes”

    12.50 Uhr
    Christoph Engemann (Lüneburg): “Shaping the Graph – Krieg als Relationierungskunst”

    14.00 Uhr
    Tagungsende

(Quelle: http://www.theater-medien.de/tagung-medien-krieg-raum/)